29. September 2011
Liebes Tagebuch!
Also echt mal ... Mutter sein ist wirklich ein full-time-job! Füttern ... putzen ... füttern ... putzen ... 24 Stunden rund um die Uhr. Aber nun schlafen sie grade und ich kann ein bisschen schreiben, also zurück zum Sonntag!
Nachdem der erste Bub da war und ich ihn gefüttert hatte, kamen die Bauchschmerzen zurück. Schneller und stärker diesmal.
Ich habe dann dem nächsten Welpen das Leben geschenkt ... mein einziges Mädchen ist geboren :o).
Und das ist ein richtiges Mädchen sag ich Dir! Ich war so stolz auf meinen weißen "Dickkopf"!
Dann habe ich mich zur Ruhe begeben ... mit meinen beiden Süßen an der Milchbar.
Ich war auch ziemlich erledigt, diese ganze Hechelei und Presserei hat viel Kraft gekostet. Aber fertig war ich wohl noch nicht ... so richtig wirklich weiter gehen wollte es aber auch nicht!
Peggy und Frauchen haben sich dann Sorgen gemacht, dass mein nächster Welpe vielleicht falsch liegt und ich ihn deshalb trotz, inzwischen 2-stündiger Wehen, nicht zur Welt bringen kann. Also haben wir dann meine beiden Babies genommen und sind noch einmal nach Wittenberg in die Tierklinik gefahren.
Die Ärztin diesmal kannte ich noch nicht, aber die war voll total ober super nett!
Ich bin dann auf einen Tisch gekommen und "geknipst" worden. Auf dem Foto konnte man dann sehen, dass noch ein Baby in meinem Bauch wartet und das der richtig gut liegt. Ich bin dann abgehorcht worden und die nette Tierärtztin hat dann Frauchen horchen lassen, wie schön das Herz von meinem Baby schlägt. Nun musste es nur noch geboren werden ...
Ich hab´s aber alleine leider nicht mehr geschafft :o( ich war echt total kaputt. Darum hab ich dann zwei Spritzen bekommen, die mir helfen sollten, dass ich wieder kräftiger werde und die Wehen weiter gehen.
Taten sie auch ... 20 Minuten später hat mein letztes Baby - der dickste Rüde - unsere schöne Welt betreten. Und worauf ich besonders stolz bin? Ich habe das alles ganz alleine gemacht ... ausgepackt ... abgenabelt ... und wach "geküsst" !
Bei letzterem wollte mir Peggy eigentlich helfen, weil meine anderen beiden waren ja auch noch da, aber über die hab ich nur einmal drüber geschleckt damit sie wussten ich bin für sie da und hab dann meinen Neugeborenen ins Maul genommen und ein Stück beiseite gelegt um ihn nach Leibenskräfte abzuschlecken.
Wir mussten dann noch einen kleinen Moment warten, weil die Tierärztin nochmal gucken wollte, ob wirklich alles okay ist mit uns und dann sind wir mit unserem Trio und dem Herzen voller Glück wieder heim gefahren.